Der Stadtwald als Wirtschaftsbetrieb
Ökonomie
Auf der Grundlage des Landeswaldgesetzes und des Forsteinrichtungswerks werden im Forsteinrichtungszeitraum 2013 - 2022 jährlich etwa 7.500 Festmeter Holz nachhaltig eingeschlagen.
Die Waldbewirtschaftung richtet sich nach den Kriterien der PEFC-Zertifizierung wie auch den Leitlinien eines naturnahen Waldbaus. Die Holzernte erfolgt unter größtmöglicher Rücksichtnahme auf den verbleibenden Bestand und den Boden.
Der Klimawandel bereitet dabei mit seinen milden Wintern zunehmend Schwierigkeiten. Das notwendige Befahren mit Holzerntemaschinen und Rückeschleppern findet konzentriert auf den sogenannten Rückegassen statt. Wege werden nach Abschluss von Holzerntemaßnahmen gereinigt und falls notwendig instand gesetzt.

Holzverkauf und Brennholz
Der städtische Forstbetrieb bietet Bürgerinnen und Bürgern den nachwachsenden Rohstoff Holz in Form von Brennholz an. Dieses wird an den Waldwegen als Polterholz bereitgestellt.
Für weitere Informationen stehen Ihnen die Revierleiter Herr Klas und Herr König zu deren Sprechzeiten zur Verfügung.

Jagd
Im Herbst und Winter ist Jagdzeit im Wald. Die Förster und Jagdpächter sorgen für eine wald- und wildgerechte Jagd. Nach einer erfolgreichen Jagd wird das hochwertige Wildfleisch als natürliches und regionales Lebensmittel von Förstern und Jagdpächtern zum Verkauf angeboten. Die städtischen Revierleiter sind Ansprechpartner für alle, die Wildbret aus dem Sindelfinger Wald erwerben möchten.
